
Die fünfte Ausgabe des Magazins behandelt in zwei Bänden auf insgesamt über 100 Seiten das Thema »Schriftmuster«.
Neben einem vierfarbigen Teil, in dem aktuelle Schriftmuster vorgestellt und beschrieben werden, gibt es einen zweifarbigen Teil mit Artikeln zur historischen und aktuellen Aufgabe von Schriftmustern, zu Blindtexten, Schriftmuster-Karteikarten, hebräischen und chinesischen Schriftmustern und vielem mehr.

Die Abbildung zeigt als durchgehendes Motiv Titel und Rückseite der beiden Bände, einmal vierfarbig und einmal zweifarbig.

Alle Texte der Ausgabe »Hamburgefonts« sind durchgehend zweisprachig Deutsch/Englisch, die Sprache ist im zweifarbigen Teil durch die Farbe gekennzeichnet. Die Artikel sind wie ein Text in einem »echten« Schriftmuster mit Angaben zu Schrift, Größe, Schnitt und Zeilenabstand versehen.

Die beiden Druckfarben ergänzen sich im Zusammendruck so gut, dass sie wie eine dritte Farbe, nämlich Schwarz, erscheinen.

Der vierfarbige Teil zeigt die Titelseite sowie große Abbildungen der Innenseiten von 30 Schriftmustern. In der Marginalspalte im Bund stehen Angaben zum Schriftmuster, eine Übersicht mittels Icons sowie eine kurze Beschreibung.

Die Ausgabe »Gruppe 11« ist als eine Hommage an die nichtlateinischen Schriften entstanden. Sie enthält auf 84 Seiten verschiedene Fachbeiträge zu arabischer, hebräischer, griechischer und chinesischer Schrift und Typografie sowie Fotostrecken aus Shanghai und Paris.

Ein ganz besonderer Blickfang dieser Ausgabe von spatium ist der mit einer Goldprägung veredelte Umschlag. Anregung für diese Idee gab die Beschäftigung mit der chinesischen Kultur, in der die Farbkombination von Gold und Rot für Glück steht.

Ein Besuch in China war der Anlass für diesen Vergleich: alle 14 Zeichen bedeuten »Shanghai«, werden aber in völlig unterschiedlichen Schriftstilen dargestellt.

Der durchgehend zweisprachige Satz mit nebeneinander stehenden Spalten brachte besondere Herausforderungen mit sich. Zum Beispiel wirkt ein deutscher Text aufgrund der vielen Großbuchstaben wesentlich größer als ein englischer, daher glichen wir die Schriftgrößen optisch an. Außerdem wählten wir eine Schriftfamilie für ein harmonisches Bild.
Typography, die dritte Ausgabe von spatium, vereint auf 80 Seiten grafische und textliche Definitionen von Typografie aus aller Welt in einem Magazin.

Bei der Umschlaggestaltung entschieden wir uns für eine Heißfolienprägung, welche die Wertigkeit des Magazins unterstützt.


Um der besonderen Herausforderung der Logogestaltung Rechnung zu tragen, sind die Innenseiten tiefschwarz auf hochweißem Designpapier gedruckt. Typografische Arbeiten digitaler Art auf einer CD-ROM komplettieren das Magazin.

Die Ausgabe »collecting mania« aus dem Jahr 2003 stellt die Sammelleidenschaft von Grafikdesignern, Fotografen, Illustratoren und Typedesignern aus aller Welt vor. Etwa 80 Beiträge aus über 32 Ländern füllen
das Magazin. Die Vielseitigkeit der individuellen Sammelleidenschaften spiegelt sich in unterschiedlichen Seitenlayouts wider, die jedoch auf einem einheitlichen Raster basieren.